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Wer alt wird, denkt häufig intensiv über die Zukunft und das eigene Leben nach. Der Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt und ohne Hilfe leben zu können, trifft auf die Furcht vor Krankheit, Armut und Einsamkeit. Kaum jemand möchte seinen Lebensabend in einem Pflegeheim oder einer Seniorenresidenz verbringen. Doch wie und wo wollen wir heutzutage eigentlich alt werden? Was sind unsere Wünsche für das Wohnen im Alter?

Während es vor einem halben oder vor einem Jahrhundert noch allgemein üblich war, im Verbund einer großen Familie zu altern und die Unterstützung von Kindern und Angehörigen zu empfangen, ist dieses Modell heutzutage kaum mehr umsetzbar. Der demographische Wandel und eine höhere Mobilität haben die Gesellschaft tiefgreifend verändert.

Im Verhältnis gibt es immer mehr ältere Menschen. Außerdem wohnt die Großfamilie nicht mehr in einer Gemeinschaft auf dem Dorf oder in der Kleinstadt, sondern Eltern, Kinder und Enkel sind häufig in einem großen Umkreis verteilt, zum Teil sogar in weiter entfernten anderen Bundesländern. Man lebt und arbeitet nicht mehr unbedingt dort wo die Eltern und Großeltern wohnen. Welche Wohnformen nun in den Vordergrund rücken und was sich die Generation 50plus für das Wohnen im Alter wünscht, erfahren Sie im Ratgeber von ANW-Wohnen.

Was ist uns wichtig für das Wohnen im Alter?

Laut einer Befragung eines der größten Meinungsforschungsinstitute in Deutschland möchten die meisten der heute über 50-Jährigen auch in zwanzig Jahren noch ohne Hilfe in ihrem eigenen Zuhause leben. Insofern es denn irgendwann benötigt werden sollte, gaben fast genauso viel befragte Personen an bei Bedarf jederzeit Hilfe zum Beispiel durch ambulante Pflegehilfskräfte in Anspruch nehmen zu wollen.

Die Wenigsten würden im Alter gerne in Pflegeheimen oder Seniorenresidenzen Quartier beziehen. Doch fast ebenso wenige träumen davon, später bei ihren Kindern oder nahen Verwandten unterzukommen. Gesundheit, ein selbstständiges Leben im eigenen Heim und die finanzielle Absicherung sind die größten Wünsche, die die Generation 50plus für das Alter hat. Doch nicht immer richtet sich das Leben nach den eigenen Wünschen.

Krankheiten wie z.B. Demenz können eine Pflege notwendig machen. Doch auch ohne eine solche Erkrankung kann die eigene Wohnung im fünften Stock als nicht mehr altersgerecht empfunden werden. Eine schmale Rente und erhöhte Mietpreise können das Wohnen in den eigenen vier Wänden zusätzlich erschweren. Deshalb hat das Wohnen im Alter heute viele Gesichter, von denen das Seniorenheim nur ein einziges ist.

Wohnen im Alter – welche Wohnformen gibt es?

Wer sich wünscht, so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben, sollte schon früh an das Wohnen im Alter denken und entsprechende Vorkehrungen treffen. Wer unbedingt zuhause bleiben möchte, sollte frühzeitig daran denken, bzw. planen, das eigene Heim zu einer altersgerechten barrierefreien / zumindest Barriere armen Wohnung umzubauen. Wer sich nicht vorstellen kann, im Pflegefall in einer klassischen stationären Einrichtung zu leben, sollte sich vorsorglich und rechtzeitig mit alternativen Betreuungsformen auseinandersetzen und dies gegebenenfalls auch mit seinen Angehörigen kommunizieren. Auch über Pflegezusatzversicherungen und deren Leistungen im Falle des Falles sollte man sich rechtzeitig informieren.

Hier erhalten Sie einen Überblick, welche verschiedenen Möglichkeiten für das Wohnen im Alter sich bieten:

  • Altersgerechtes Wohnen zuhause
  • Wohnen zuhause/ bei Familie mit Tages- und/oderNachtpflege
  • Mehrgenerationenwohnen
  • Senioren-Wohngemeinschaft
  • Pflege-Wohngemeinschaft oder Demenz-WG mit 24 Stunden Betreuung durch qualifizierten Pflegedienst
  • Betreutes Wohnen mit oder ohne Pflegeheimanschluss
  • Seniorenwohnheim, Altenheim oder Pflege-Wohnheim