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Zurzeit sind in Deutschland offiziell rund 1,6 Millionen Menschen von Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz betroffen, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an Demenz zu erkranken. Die ersten Anzeichen der Erkrankung werden häufig in der Lebensphase bemerkt, in der Senioren nach Jahrzehnten aus dem Arbeitsleben ausgetreten sind und ihren Alltag auf ein neues Leben einstellen wollen. Die Diagnose Demenz ist dann für die meisten Betroffenen und ihre Familien ein Schock.

In unserem Ratgeber stellen wir von ANW Betroffenen und ihren Angehörigen hilfreiche Informationen rund um das Thema Demenz und den Umgang mit der Erkrankung bereit. Unser Ratgeber soll für all jene zum Wegweiser werden, die sich über die Erkrankung Demenz, ihre Formen und Auswirkungen und das Leben mit Demenz informieren wollen.

Basiswissen Demenz

Was viele Menschen nicht genau wissen, ist das Alzheimer nur eine von vielen Demenzformen ist. Etwa 70% der Demenzerkrankungen zählen zu den neurodegenerativen Demenzen, bei denen die Nervenzellen im Gehirn nach und nach abgebaut werden. Dadurch vermindern sich zum Beispiel die Gedächtnisleistung und Orientierungsfähigkeit von Erkrankten. Das klingt für alle Betroffenen zunächst einmal sehr erschreckend. Ein angemessener Umgang mit der Erkrankung kann die Angst jedoch nehmen.

Nach der Diagnose ist es wichtig, dass Familienangehörige sich nicht abschotten. Angehörige und Betroffene sollten offen und ehrlich über die Erkrankung, die Ängste und die kommenden Veränderungen reden. Manchmal ist es sinnvoll, die Hilfe einer Beratungsstelle oder einer anderen Fachberatung in Anspruch zu nehmen und sich eine Art Wegweiser zur Demenz Erkrankung zu beschaffen. Innerhalb der Familie kann dann in aller Ruhe die Zukunft geplant werden. Wichtige Entscheidungen, wie die spätere Versorgung, sollten dabei schon im Frühstadium der Krankheit gemeinsam getroffen werden.

Wegweiser Demenz – frühzeitig Pflege organisieren

Mit der Zeit wird bei jeder demenzkranken Person eine spezielle Betreuung notwendig. Die Gleichstellung von demenzkranken und nicht demenziell erkrankten Pflegebedürftigen ist nicht möglich. Demenz führt mit der Zeit dazu, dass den Erkrankten auch alltägliche Routinehandlungen wie Anziehen oder Zähneputzen immer schwerer fallen. Zeitweise treten auch Orientierungsprobleme und Stimmungsschwankungen auf. Das stellt Pflegende bei der Integration der Betreuung in den normalen Alltag vor Herausforderungen. Demenzkranke haben deshalb oft starke Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen.

Sie zu pflegen, erfordert von Angehörigen oder Pflegekräften mehr Einsatz. Dabei können gerade Angehörige in der Häuslichen Pflegesituation auf ihre Grenzen stoßen. Betroffene sollten sich daher so früh wie möglich an ihre Pflegeversicherung wenden und den Pflegezustand Zuhause planen oder sich für eine alternative, aber dennoch schöne und menschliche Pflegeform, zum Beispiel in einer Demenzwohngemeinschaft, entscheiden.