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Demenz? – Was nun? Die Diagnose stürzt viele Betroffene und Ihre Familien und lässt einen Wirbel an Fragen entstehen: Wer unterstützt den Erkrankten? Und wie soll er mit der Krankheit leben? Daher sollten sich Patienten und ihre Angehörigen bereits früh um die Pflegeplanung kümmern. Bei der Pflegeplanung geht es darum zu klären, ob demenziell erkrankte Menschen Hilfe im Alltag benötigen beispielsweise beim Einkaufen oder bei anfallenden Aufgaben im Haushalt. Braucht der Betroffene bei der Ausführung seiner Tätigkeiten vielleicht Hilfestellung von Außenstehenden oder von professionellen ambulanten Pflegediensten? Wenn er Hilfe braucht, wie viel benötigt er und wobei kann man ihn unterstützen?

Zudem sollte vorher geklärt werden, ob die an Demenz erkrankte Person in der eigenen Wohnung bleiben möchte, bzw. kann und ob die Unterbringung in einem Pflegeheim überhaupt notwendig ist.

Ein großer Teil der Pflegeplanung ist die Organisation des Wohnens und der späteren Pflege und Betreuung. Während Menschen in der Anfangsphase der Demenz Stadien noch selbständig leben und wohnen können, wird es im späteren Verlauf der Krankheit immer schwieriger ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen, ohne auf die Hilfe von Mitmenschen angewiesen zu sein. Daher sollten sich Patienten und ihre Angehörigen bereits vorher informiert haben, welches Hilfsangebot besteht, welche Leistungen ihnen zustehen oder welche Wohnmöglichkeiten in Frage kommen könnten.

 

Die Pflegeplanung Demenz zuhause

Viele Menschen möchten in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben, in ihrer vertrauten Umgebung, wo viele Erinnerungen mit verbunden sind. Daher ist das eigene Zuhause für viele Menschen ein bedeutender Ort. Hier fühlt man sich sicher und geborgen. Daher möchten viele demenziell erkrankte Menschen so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben.

Allerdings besteht bei der Pflege und vor allem bei der Betreuung Zuhause die permanente Aufgabe, sich um den dementen Menschen zu kümmern. Dies verlangt sehr viel Einsatz und Geduld von den Angehörigen – und das vermehrt, je weiter die Krankheit fortschreitet. Es muss immer darauf geachtet werden, dass der Demente ausgewogen isst und vor allem reichlich Nahrung und Flüssigkeiten zu sich nimmt. Dazu sollte immer eine Aufsichtsperson in der Nähe sein, ob Angehöriger, vertrauter Nachbar, oder Bekannter. Der Betroffene ist nun auf die permanente Hilfe und Betreuung von Außerhalb angewiesen.

Die Familie sollte sich bei der Pflege Zuhause überlegen, wie viel Unterstützung erforderlich ist und ab wann externe Hilfe notwendig ist.

 

Die Alternative – Die Demenz WG

In der Wohngemeinschaft sollen Menschen mit Demenz so lange wie möglich mit anderen Erkrankten ein selbstbestimmtes Leben führen. Wann immer Hilfe benötigt wird, in einer betreuten Wohngruppe sind speziell geschulte Pflege- und Betreuungskräfte eine helfende Hand im Leben eines dementen Menschen. Die Fachkräfte gestalten das Leben von dementen Menschen wertvoller, indem sie ihnen Hilfestellungen bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Dinge des Lebens geben, sie in den normalen Alltag mit einbinden und Ihnen Aufgaben geben. Es wird Ihnen nicht automatisch alles abgenommen, sondern gezielt nach den jeweiligen vorhandenen Fähigkeiten Impulse gegeben. Dies ist immens wichtig, um die sogenannten Alltagskompetenzen beizubehalten und auch in vielen Fällen vermeintlich verloren vermutete Fähigkeiten wieder zu reaktivieren.

Die Demenz WG verknüpft dabei alle Punkte des häuslichen Umfelds, familiäre Atmosphäre und ein selbstbestimmtes Leben mit der Pflege der Betreuungs- und Pflegekräfte, welche sich liebevoll um die Bewohner und Bewohnerinnen der Wohngemeinschaft kümmern. Die familiäre Atmosphäre ermöglicht den demenziell erkrankten Menschen jeden Tag in ihrem eigenen Rhythmus und gemeinsam mit den anderen Mitbewohnern und dem Team des ambulanten Pflegedienstes zu gestalten. Vielen Demenzkranken hilft es auch schon, sich in in einer Demenz WG mit den anderen Bewohnern auszutauschen und soziale Kontakte zu pflegen und vor allem – zu leben.