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Ausgebildetes Pflegepersonal ist in vielen Bereichen tätig. Stationär kommen die examinierten Pflegekräfte in Krankenhäusern und Seniorenheimen zum Einsatz. Ambulante Pflegedienste schicken ihr Personal hingegen zu den Patienten nach Hause. In allen Bereichen gehören sowohl pflegerische als auch medizinische Aufgaben zum Berufsbild. Dafür stehen entsprechend qualifizierte Fachkräfte und Pflegehilfskräfte zur Verfügung. So können die Pflegeleistungen ganz auf den Bedarf der Patienten eingestellt werden. Das Pflegepersonal erledigt aber nicht nur die grundlegenden Aufgaben, die in der Pflege von alten und kranken Menschen anfallen. Zur Pflegetätigkeit gehören immer auch sozialpsychologische Herausforderungen. Denn die Ansprüche von Pflegebedürftigen gehen über die körperlichen Bedürfnisse weit hinaus. Die Pflegekräfte sollten stets auch Ansprechpartner sein, wenn es um seelische Belange oder praktische Probleme geht, die unmittelbar mit der Pflege zusammen hängen.

Der demografische Faktor der Pflege

Die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland geht in die Millionen. Eine Mehrzahl der Betroffenen hat das Alter von 80 Jahren bereits überschritten und leidet unter mehr als einer Krankheit. Diese Zahlen stellen für das Pflegepersonal und auch die Gesellschaft wachsende Herausforderungen dar. Der Bedarf an Pflegekräften wächst aufgrund der demografischen Entwicklung in der westlichen Welt stetig. Die Menschen werden immer älter, dadurch nimmt wiederum das Auftreten von Krankheiten wie Demenz und Alzheimer zu. Es gibt eine wachsende Zahl an Pflegebedürftigen, die nicht mehr zu Hause gepflegt werden. Aber auch die immerhin noch rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen, die von Angehörigen in den eigenen vier Wänden versorgt werden, benötigen immer häufiger fachliche Hilfe. Spätestens dann, wenn sich Krankheiten einstellen, die einer täglichen medizinischen Versorgung bedürfen, muss qualifiziertes Pflegepersonal hinzu gezogen werden.

Universelle Ansprechpartner

Sowohl das Pflegepersonal als auch die Patienten wünschen sich ein menschliches Miteinander. Die Pflegekräfte möchten in ihrem Arbeitsalltag nicht nur mechanische Dienstleistungen ausführen, sondern den Menschen darüber hinaus als universelle Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch ein persönliches Gespräch sollte ab und an zum Pflegealltag gehören. Leider bekommt der Zeitfaktor eine immer größere Bedeutung in der Pflege. Da dem Pflegepersonal für jede Pflegeleistung genaue Zeitvorgaben gemacht werden, bleibt für die persönliche Betreuung weniger Zeit, als alle Beteiligten sich wünschen würden. Pflege wird heutzutage im Minutentakt abgerechnet, die psychosozialen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen bleiben dabei außen vor. Aber auch das Personal hat für seine tägliche Arbeit andere Wünsche. Wer diesen Beruf ergreift, stellt den Mensch in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Viele Leute, die im pflegerischen Bereich tätig sind, vermissen aber zunehmend den menschlichen Faktor in ihrer Arbeitswelt. Aufgrund der wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen ist die finanzielle Seite der Pflege heutzutage in den Vordergrund gerückt. Das Personal kann es oftmals nicht mehr leisten, auch Ansprechpartner für persönliche Probleme zu sein.