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Die Konzentration lässt nach, vermehrt treten Erinnerungslücken auf und es kommt zu Wortfindungsstörungen – die verschiedenen Formen der Demenz und die damit verbundenen Symptome gehören für die meisten Menschen nach Krebs zu den am zweitmeisten gefürchtetsten Erkrankungen. Gleichzeitig ist Demenz eine Volkskrankheit, die immer mehr älter werdende Menschen heimsucht. Kann man der Demenz erfolgreich vorbeugen?

Die Ursachen für die verschiedenen Demenzformen sind unterschiedlich. Die weltweit am weitesten verbreitete Form ist die bekannte Alzheimer-Krankheit. Das Risiko an ihr zu erkranken ist abhängig von der genetischen Disposition, dem Alter, aber auch von Vorerkrankungen, Bluthochdruck, hohen Cholesterin-Blutfettwerten, Depressionen und starkem Übergewicht.

Die zweithäufigste Form ist die Vaskuläre Demenz bei der kleine Hirninfarkte oder Durchblutungsstörungen im Gehirn auftreten. Für die Entwicklung einer Erkrankung gelten hier ebenfalls vor allem ein hohes Lebensalter, Bluthochdruck und Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten als Risikofaktoren. Doch auch ungünstige Blutfette und Rauchen können das Risiko erhöhen.

Eine Demenzerkrankung wird also durch beeinflussbare und unbeeinflussbare Faktoren wie das Alter und die Erbanlagen, ausgelöst. Wer einer Demenz vorbeugen möchte, kann demnach einiges zur Prävention tun.

Demenz vorbeugen – Prävention durch die richtige Ernährung

Wie bei so vielen Erkrankungen kommt es auch hier auf die richtige Ernährungsweise für Körper und Gehirn an. Studien belegen beispielsweise, dass eine mediterrane Küche vor einer Demenzkrankheit schützen kann, bzw. das Risiko sinkt. Eine abgestimmte Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, Vollkorn, Olivenöl und Fisch wirkt sich nicht nur positiv auf den allgemeinen Gesundheitszustand aus, sondern hilft auch dabei, der Krankheit vorzubeugen.

Bei der Demenz-Vorbeugung nehmen die Vitamine A, C und E eine entscheidende Rolle ein, indem sie freie Radikale im Blut abbauen, welche die Nervenzellen beschädigen. Vitamin A ist in Blattgemüse wie Spinat und Karotten enthalten, während Zitrusfrüchte reich an Vitamin C sind. Pflanzliche Öle, Nüsse und Vollkornprodukte liefern Vitamin E.

Zu einer ausgewogenen Ernährung, die Demenz vorbeugt, bzw. das Risiko einer Erkrankung verringert werden kann, gehört auch, dass gesättigte Fettsäuren weitgehend gemieden werden. Diese sind vor allem in Schweine- und Rindfleisch, z.B. in Wurst, aber auch in Butter enthalten. Gesunde ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem in Fisch zu finden sind, senken hingegen den schlechten Cholesterinwert. Weitere Studien zeigen außerdem, dass Folsäure (z.B. in Brokkoli) und grüner Tee das Risiko einer Erkrankung senken können.

Wer sich insofern bewusst ernährt und regelmäßig die Fettwerte im Blut, den Blutdruck und das Gewicht überprüfen lässt, kann sehr wahrscheinlich von der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin- und Folsäurepräparate oder Fischölprodukte absehen.

Demenz vorbeugen – Wie der Lebensstil die Erkrankung beeinflusst

Weitere vorbeugende Maßnahmen, die Sie ergreifen können, betreffen vor allem den individuellen persönlichen Lebensstil. Neben dem endgültigen Verzicht auf Nikotin, oder auch zu viel Alkohol können Sie einiges mehr unternehmen.

Geistige Aktivität, Bewegung, aber auch regelmäßige soziale Kontakte sind als Präventionsmaßnahmen von Bedeutung. So steigern Sport und regelmäßige Bewegung nicht nur das Wohlbefinden, sondern fordern auch das Gehirn. Auch eine anspruchsvolle Tätigkeit im Job und zahlreiche Aktivitäten in der Freizeit halten Gedächtnis und kognitive Leistungsfähigkeit auf Trab. Nicht zuletzt beansprucht der Austausch mit anderen Menschen das Gehirn auf besondere Weise.

Eine Lebensweise, die dem Gehirn vielfältige Beschäftigung bietet und eine bewusste Ernährung können helfen, einer Demenzkrankheit vorzubeugen und das Risiko zu verringern. Eine Garantie gibt es aber nicht. Wenn Sie weitere Informationen über Demenz suchen, entdecken Sie in unserem Ratgeber auch diese Themen: Wegweiser Demenz, Demenzzuschlag, Häusliche Pflege, Alter-nativ Wohnen: Demenz-Wohngemeinschaften von ANW.