Das ist unser Konzept
In Würde leben
Unsere Philosophie: Menschen in der Demenz Wohngemeinschaft mit Respekt, Einfühlungsvermögen und Wertschätzung begleiten. Kleine Wohngruppen bieten Geborgenheit, Sicherheit, persönliche Freiräume und zugleich Gemeinschaftserleben.
Fähigkeiten erhalten
Eine warme, wohltuende Wohnatmosphäre trägt maßgeblich dazu bei, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. Dies wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Begleiterscheinungen wie Unruhe, Gereiztheit, Traurigkeit, Angst, Unsicherheit sowie Schuld- oder Schamgefühle können durch ein stabiles Umfeld spürbar gemindert werden.
Selbstständigkeit fördern
Unser Fachpersonal geht einfühlsam und individuell auf die Bedürfnisse jedes Bewohners ein. Menschen mit Demenz unterstützen wir darin, so selbstständig und selbstbestimmt zu leben, wie es ihnen möglich ist.
Unsere Pflegekräfte in den Demenz-Wohngemeinschaften begleiten bei Bedarf – stets mit dem Ziel, eigenständiges Handeln zu fördern und zu stärken.
Geborgenheit geben
Der Alltag in unseren Senioren-Wohngemeinschaften orientiert sich an vertrauten, familiären Strukturen. Kleine Gruppen und ein klarer Tagesablauf schenken demenziell veränderten Menschen Halt und Sicherheit.
Jeder Bewohner richtet sein Zimmer nach den eigenen Vorstellungen ein – genauso wie zuvor im eigenen Zuhause. Auch bei der Gestaltung der Gemeinschaftsräume dürfen sich die Bewohner aktiv einbringen und so ein Umfeld schaffen, das sich vertraut und persönlich anfühlt.
FAQ
Was ist eine Demenz-Wohngemeinschaft?
Eine Demenz-WG ist eine betreute Wohnform für Menschen mit demenziellen Veränderungen. Die Bewohner leben in kleinen Gruppen zusammen, ähnlich wie in einer Familie. Jeder hat ein eigenes Zimmer und nutzt Gemeinschaftsräume gemeinsam. Betreuung und Pflege sind rund um die Uhr verfügbar.
Können die Bewohner ihre eigenen Möbel mitbringen?
Ja. Die persönliche Gestaltung des eigenen Zimmers ist ausdrücklich erwünscht. Eigene Möbel, Bilder und Erinnerungsstücke fördern Orientierung, Wohlbefinden und Geborgenheit.
Wie sieht der Alltag in der Wohngemeinschaft aus?
Der Tagesablauf orientiert sich an familiären Strukturen:
gemeinsame Mahlzeiten
Aktivierung & Beschäftigung
Spaziergänge
Gespräche, Musik, Spielen
Mitgestaltung des Alltags nach individuellem Können
Die Bewohner bestimmen ihren Tagesablauf im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit.
Wie setzen sich die monatlichen Kosten zusammen?
Die monatlichen Kosten beinhalten:
Miete und Nebenkosten
Haushaltsgeld (z. B. Lebensmittel, Reinigung)
individuelle Pflege- und Betreuungsleistungen
Leistungen der Pflegeversicherung können vollständig angerechnet werden. Gerne unterstützen wir bei der Klärung der Finanzierung.
Dürfen Bewohner Besuch empfangen?
Ja. Besuche sind jederzeit möglich. Angehörige, Freunde oder Betreuer sind sehr willkommen und können am Gemeinschaftsleben teilnehmen.
Wie läuft der Einzug ab?
Nach einem Erstgespräch und einer individuellen Beratung wird gemeinsam der passende Wohnplatz gefunden. Beim Einzug können Möbel mitgebracht und das Zimmer persönlich gestaltet werden. Eine offene Eingewöhnungsphase erleichtert den Start.
Gibt es feste Regeln oder feste Tagesabläufe?
Es gibt klare, sichere Strukturen, die Orientierung geben. Gleichzeitig bleibt der Alltag flexibel und passt sich den Bedürfnissen der Bewohner an.
Für wen eignet sich eine Senioren-Wohngemeinschaft?
Die Wohngemeinschaften eignen sich besonders für Menschen mit Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen, die ein sicheres, überschaubares und familiäres Umfeld wünschen. Auch Personen mit zunehmendem Pflegebedarf, die sich in großen Einrichtungen überfordert fühlen, profitieren stark.
Ist jederzeit Pflegepersonal vor Ort?
Ja. Die Betreuung ist 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche gewährleistet. Qualifiziertes Fachpersonal sorgt tagsüber und nachts für Sicherheit, Unterstützung und professionelle Versorgung.
Können Angehörige mitbestimmen oder mitgestalten?
Ja, sehr gerne. Angehörige werden auf Wunsch eng eingebunden – sowohl bei pflegerischen Entscheidungen als auch bei der alltäglichen Gestaltung. Regelmäßige Gespräche sorgen für Transparenz und Austausch.
Was passiert, wenn der Pflegebedarf steigt?
In der Regel können Bewohner langfristig in der Wohngemeinschaft bleiben – auch bei zunehmendem Pflegebedarf. Das Konzept ist darauf ausgelegt, Menschen durch alle Phasen der Demenz zu begleiten.
Wie groß sind die Wohngemeinschaften?
Unsere Wohngemeinschaften bestehen aus kleinen, überschaubaren Gruppen. Diese Struktur fördert Nähe, Orientierung und ein vertrautes Miteinander.
Welche Rolle spielen die Bewohner im Alltag?
Bewohner dürfen – und sollen – im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitmachen:
beim Kochen
beim Tischdecken
bei kleinen Haushaltstätigkeiten
bei Entscheidungen im Alltag
Das stärkt Fähigkeiten, Selbstwert und Orientierung.
Wer übernimmt den Haushalt?
Der Haushalt wird von geschulten Mitarbeitern geführt. Dazu gehören Einkäufe, Reinigung, Wäscheversorgung und die allgemeine Organisation der Wohngemeinschaft.
